Wichtige Punkte bei der Planung
Die Größe des Raums ist bei der Planung einer Inselküche entscheidend. Eine vollwertige Insel braucht mindestens 12 bis 13 Quadratmeter. Nur dann bleibt rund um die Insel genug Bewegungsfreiheit, damit sich Schubladen, Schränke und Geräte bequem öffnen lassen. Eine Halbinsel kommt bereits mit acht bis zehn Quadratmetern aus und ist deshalb eine Alternative für kleinere Räume.
Soll die Insel ein Kochfeld oder ein Spülbecken erhalten, müssen Strom und Wasser dorthin verlegt werden. Diese Arbeiten verursachen meist zusätzliche Baukosten. Ein wirksamer Dunstabzug gehört ebenfalls dazu, damit die Kochdünste nicht im Raum bleiben. Muldenlüfter, die direkt im Kochfeld eingebaut sind, bilden eine flache Alternative zur Haube. Arbeitsflächen, Geräte und Stauraum sollten außerdem ergonomisch aufeinander abgestimmt sein.
Inselküche als Statement
Eine Inselküche zeugt von Offenheit und Freude am gemeinsamen Kochen. Vor allem in offenen Grundrissen verschmelzen Küche und Wohnbereich durch die Insel zu einem Ganzen. Das Kochfeld befindet sich in vielen Planungen direkt auf der Insel, sodass beim Kochen der Blick in den Raum frei bleibt. Jede Insel lässt sich individuell anpassen, bei der Wahl der Materialien und der Farbgestaltung ebenso wie bei einem Tresen.
Dunstabzug über der Insel
Inselhauben, Deckenlüfter oder Muldenlüfter kommen für den Dunstabzug über einer Kochinsel infrage. Eine Inselhaube hängt frei über dem Kochfeld und wird zum Blickfang. Ein Deckenlüfter ist flächenbündig in die Decke eingebaut. Muldenlüfter ziehen Kochdünste direkt am Kochfeld nach unten ab und halten den Blick über die Insel frei. Die Wahl hängt von der Raumhöhe, der Gestaltung und dem Budget ab.
Kosten einer Inselküche
Inselküchen sind in der Regel teurer als andere Küchenformen und liegen meist im mittleren bis gehobenen Preissegment. Gründe dafür sind die offene Bauweise, der höhere Materialaufwand und die oft hochwertigen Elektrogeräte in der Insel.